David gegen Goliath – Neues Buch erscheint im September 2019

Buchcover WebDavid gegen Goliath – Erinnerungen an die Friedliche Revolution. In Zusammenarbeit mit Sascha Lange

Der 9. Oktober 1989 in Leipzig ist der schicksalhafteste Tag der Friedlichen Revolution. Hochgerüstete Polizisten standen mehr als 70.000 Menschen gegenüber. Der gewaltlose Ausgang des Tages hat viele Väter, viele Mütter. Als einer der „Leipziger Sechs“ arbeitete Bernd-Lutz Lange am 9. Oktober mit an einen Aufruf, den Kurt Masur über den Stadtfunk verlas und der dazu beitrug, dass diese Montagsdemonstration friedlich verlief.
Dreißig Jahre danach begibt sich Bernd-Lutz Lange auf Spurensuche und entdeckt noch bislang Unbekanntes. Sein Sohn, der Historiker Sascha Lange, zeichnet anhand überlieferter Akten die Ereignisse nach und zeigt, welchen immensen Aufwand der SED-Staat betrieb, um das zu verhindern, was er nicht mehr verhindern konnte – das Aufbegehren mündiger Bürger für Freiheit und Demokratie.

Sternstunden – Neues Hörbuch am 15. März 2019

SternstundenJeder Mensch blickt in seinem Leben auf Sternstunden zurück, die unvergesslich sind: der Beginn einer Liebe, der Blick in eine Landschaft, der Hörgenuss eines Konzerts oder die Begeisterung für ein Buch. Vielfältig sind diese Möglichkeiten und an der Spitze aller beeindruckenden Erlebnisse stehen Begegnungen mit besonderen Menschen. Egal, ob sie bekannt oder unbekannt sind.
Bernd-Lutz Lange hat in manchen seiner Bücher solche Sternstunden verewigt. Auf diesem Hörbuch erzählt er sie dem Publikum in seiner langjährigen Arbeitsstätte: auf der Brettl-Bühne vom academixer-Keller.
So hören Sie zum Beispiel die berührende Geschichte einer Jüdin oder wie er mit fünf Leipzigern den legendären Aufruf am 9. Oktober 1989 verfasste.
Sie erleben sein zufälliges Zusammentreffen mit Gert Fröbe in der Heimatstadt beider – in Zwickau. Für Angelica Domröse sang er als Student auf ihren persönlichen Wunsch einen italienischen Hit noch einmal, ohne die Sprache zu kennen, und es ist im Nachhinein unglaublich, dass er tatsächlich Louis Armstrong die Hand drücken konnte – das ist nun schon über fünfzig Jahre her… Überdies lernte er bei einem Kabarett-Gastspiel in den USA sogar die beiden Hollywoodstars…nein, alles wird nicht verraten – hören Sie selbst!

Neues Buch über Zwickau erschienen

Buchcover RZ.inddZwischen Alten Steinweg und Dresdner Tor

Zwickau hat sich eines Pfundes beraubt, mit dem man heutzutage wuchern könnte. Überall in Deutschland locken in großen und kleinen Orten jene braunen Schilder mit der Aufschrift ‚Altstadt‘“. Bernd-Lutz Lange erzählt in diesem Buch Geschichten über die Zwickauer Altstadt, die ab 1971 abgerissen worden ist und an die nur noch Straßennamen und wenige Baudenkmäler erinnern. Anhand eines Adressbuches aus der Nachkriegszeit folgt er dem Lauf alter Straßen und Gassen, die heute fast schon in Vergessenheit geraten sind. Lange lässt eigene Erinnerungen ebenso lebendig werden wie die Erzählungen von Zeitzeugen. So erzählt er zum Beispiel vom Bäckermeister Heinrich, der sich im Hof zur Selbstversorgung ein Schwein hielt. Beim großen Hochwasser von 1954 drohte das Tier in den Fluten zu ertrinken. „Das Wasser stieg und stieg. Schließlich guckte nur noch die Schnauze über das Gatter. Hier musste dringend Rettung her! Der Bäckermeister stürzte sich in die schlammigen Fluten, packte das Schwein am Ohr (…) und schwamm mit dem Tier übern Hof in den Hausflur. Dort half ihm ein Bewohner, das völlig entkräfte Schwein ins erste Stockwerk zu tragen. In einer Abstellkammer hat es schließlich die Zeit des Hochwassers überlebt.

Buch am 17. Oktober 2016 erschienen

„Das gabs früher nicht“

Von der nahen Vergangenheit und der fernen Gegenwart

BLL neues Buch

Wofür braucht der Mensch einen „Wellnesswecker“? Wieso streben alle einen definierten Body an, aber sprechen ein undefinierbares Deutsch? Und wenn alle auf Stand-by sind, warum haben dann so wenige einen Standpunkt? – Indem er das Früher mit dem Heute vergleicht, rechnet Bernd-Lutz Lange mit dem Zeitgeist ab.

„Es scheint mir, dass ich in eine Zeit geraten bin, in der vieles, was sich zum Teil über Jahrhunderte erhalten hat, nun verschwindet.“

Seit je haben bahnbrechende Erfindungen die Gewohnheiten und den Alltag der Menschen gravierend verändert. Man denke daran, wie das Telefon, die Elektrizität oder das Automobil das Leben der Menschen beschleunigt haben. Doch kein Vergleich mit heute: Über das Internet drängt die ganze Welt in unseren Kopf, und so gibt es nur noch bewegte Männer, Frauen und Kinder. Zu keiner anderen Zeit bestand ein solcher Überfluss an Waren, Informationen, Grellheit und durchaus auch an Freiheit. Aber es gibt einen Nachholbedarf an Gerechtigkeit, Stille, Bildung des Kopfs und des Herzens. – Mit Wehmut, Schärfe und Witz erzählt Bernd-Lutz Lange von den Sitten und Traditionen, die im Laufe seines Lebens verloren gegangen sind. Als kluger Kritiker des Zeitgeists hinterfragt er die Rasanz unserer Zeit und mahnt zum Innehalten. Denn der Wandel gewinnt weiter an Fahrt. Aber gewinnen wir auch?

Am 17. Oktober 2016 im Aufbau Verlag erschienen. Auch als Hörbuch erhältlich. Preis: 19,95 Euro

 

„Jüdische Spuren in Leipzig“ erschienen

Jüdische Spuren LeipzigIm  März ist die komplett überarbeitete und aktualisierte Neuauflage des lange vergriffenen Buches „Jüdische Spuren in Leipzig“  in Zusammenarbeit mit Andrea Lorz im Leipziger Passage Verlag erschienen.

Bernd-Lutz Lange und Andrea Lorz begeben sich auf Spurensuche nach Leipziger Orten, die mit jüdischer Geschichte, Religion, Kunst und Kultur verwoben sind. Manche sind der Vernichtung durch die Nationalsozialisten nicht entgangen – dann begegnen uns an diesen geschichtsträchtigen Orten Mahnmale. Die Autoren erinnern an die Beiträge jüdischer Leipziger, die für das gesellschaftliche, wissenschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt von großer Bedeutung waren. Darüber hinaus begegnen wir dem aktuellen jüdischen Leben in Leipzig.

aMESSEment-CD erschienen

aMESSEment

Seit 1977 gestaltete das Kabarett academixer bei Radio DDR, Sender Leipzig, auf der Messewelle die heiter-satirische Sendung aMESSEment. Werner Köhler, der verantwortliche Redakteur, setzte großes Vertrauen in uns, denn wir moderierten sogar live. Nachdem wir alte sächsische Gedichte vertont hatten, kam ich auf die Idee, wir könnten doch auch selbst neue Lieder schreiben.
Von 1980 bis 1990 präsentierten wir dann innerhalb der Sendung die „Sächsische Hitparade“. In der Leipziger Volkszeitung wurde sogar ein Stimmzettel abgedruckt. Die Bürger konnten also frei wählen! Die Resonanz auf die Lieder im Sendegebiet war enorm. Leider war es nicht möglich, damals bei Amiga eine Schallplatte zu produzieren. Bis heute werde ich bei meinen Lesungen mitunter auf die sächsischen Hits angesprochen. Deshalb habe ich nunmehr mit Hilfe von Werner Köhler diese CD mit den Siegertiteln zusammengestellt. Dabei ist natürlich auch das nach der Sendung verbotene „Zur Messe is in Leibzch alles andersch“…

Den Erlös der CD stiften alle Akteure dem Verein Bürger für Leipzig.

Ich wünsche Ihnen mit diesem besonderen musikalischen Gruß im Jahr des 1000jährigen Leipzig viel Freude.

Ihr Bernd-Lutz Lange